Header-Bild: Ackerwaal im Matschertal, Foto: © Peer

Im Hochgebirge liegt noch Schnee und im Tal ist es bereits sommerlich warm: das sind im Juni meistens die klimatischen Bedingungen, die es bei der Planung einer Wanderung zu berücksichtigen gilt. Angenehm ist es jetzt auf Wegen in mittlerer Höhenlage. Hier kann man die Natur in all ihrer Schönheit und Kraft bewundern, z.B. wenn unzählige Blumen ihre Blüten Richtung Sonne ausrichten, oder wenn das Schmelzwasser über einen Wasserfall tosend herabfließt. Diese fünf Wanderungen eignen sich besonders gut für den Monat Juni:

  1. Zum Glieshof im Matschertal

    Farbtupfer am Wegesrand am Ackerwaal im Matschertal. Foto: © Peer

    Ausgangspunkt für diese Wanderung ist das Bergsteigerdorf Matsch bei Mals im Vinschgau. Von dort aus folgt man dem Wegweiser zum Ackerwaal. Der Weg entlang des Waales besticht durch die Blumenvielfalt auf den angrenzenden Wiesen. Nach ungefähr 2 Stunden erreicht man den Glieshof, wo man auch einkehren kann.

    Weitere Infos: Am Matscher Ackerwaal zum Glieshof

  2. Zur Pfistrad Alm bei St. Leonhard in Passeier

    Die Pfistrad Alm: ein Ensemble aus Holzhütten und dem Kirchlein St. Anna in Pfistrad. Foto: © Peer

    Oberhalb von St. Leonhard in Passeier beginnt der Weg Richtung Pfistrad. Anfangs führt er durch den Wald, anschließend wandert man zwischen Wiesen und Weiden. Nach 1,5 Stunden und gut 500 Höhenmetern erreicht man die Pfistrad Alm, ein Ensemble aus Holzhütten und einer kleinen Kirche, St. Anna in Pfistrad. Neben einem Almgasthaus gibt es hier auch ein kleines Almmuseum mit alten Werkzeugen und Schautafeln, die von der Geschichte der Alm und des Tales erzählen.

    Weitere Infos: Wanderung zur Pfistrad Alm

  3. Durch die Gilfenklamm bei Sterzing

    Diese Wanderung bietet Erfrischung an heißen Tagen. In Jaufensteg befindet sich der Einstieg in das geschützte Naturdenkmal der Gilfenklamm. Der 2,5 km lange Wanderweg führt über Hängebrücken und Treppen in rund 1 Stunde Richtung Stange. Besonders jetzt, wenn im Hochgebirge der Schnee schmilzt, fließen beeindruckende Mengen Wasser durch die Schlucht.

    Weitere Infos: Die Gilfenklamm bei Sterzing

  4. Zu den Reinbachfällen bei Sand in Taufers

    Ausgehend von Sand in Taufers wandert man entlang des Reinbaches und durch die Reinbachschlucht. Nach dem ersten 10 m hohen Wasserfall geht es bergauf zum etwas höheren zweiten Wasserfall. Der dritte Wasserfall ist mit 40 m der höchste der drei Reinbachfälle. Jetzt führen sie, bedingt durch die Schneeschmelze in den Bergen, am meisten Wasser. Zurück geht es über den Fraziskusweg und Ahornach nach Sand in Taufers, wo die dreieinhalbstündige Wanderung endet.

    Weitere Infos: Wanderung zu den Reinbachfällen

  5. Zu den Almen des Roen

    Bietet auch eine Einkehrmöglichkeit: die Malga Romeno. Foto: © Peer

    Der Ausgangspunkt dieser Wanderung liegt im Trentino, oberhalb des Dorfes Amblar. Von dort wandert man zur Malga Amblar, der Malga di Don und der Malga di Sanzeno. Die nächste Alm, die Malga di Sfruz e Smarano, ist die erste bewirtschaftete Alm dieser Rundwanderung. Kurz vor dem Gipfel des Roen taucht man in ein alpines Blumenmeer mit Enzian, Trollblume, Orchidee und Hahnenfuß. Der Gipfel selbst bietet einen Panoramablick über das Nonstal, das Sole-Tal mit den Brenta Dolomiten und der Ortler-Cevedales Gruppe, die Berge im Meraner Land, die östlichen Dolomiten sowie das Etschtal zwischen Bozen und Trient. Die letzte Alm der viereinhalbstündigen Rundwanderung ist die Malga Romeno, die auch eine Einkehrmöglichkeit bietet.

    Weitere Infos: Wanderung zu den Almen des Roen

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